Boden.Zukunft.Award

Nachhaltigkeitspreis Bodenlegendes Handwerk 2027

Der Boden.Zukunft.Award

Um die Klimaziele der EU zu erreichen, müssen Treibhausgasemissionen und Energieverbrauch im Gebäudesektor deutlich reduziert werden.

Neben dem Neubau hat die Renovierung großes Potenzial, das Bauen ressourcenschonender und energieeffizienter zu machen. Welchen Beitrag leistet dabei der Boden? Wie trägt das bodenlegende Handwerk dazu bei? Welche sozialen Aspekte spielen im bodenlegenden Handwerk in puncto Nachhaltigkeit eine Rolle? Dies wollen wir genau wissen.

UZIN und der SN-Verlag mit der Fachzeitschrift FussbodenTechnik schreiben auch 2027 wieder gemeinsam den Boden.Zukunft.Award aus. Der Nachhaltigkeitspreis für das bodenlegende Handwerk wird in drei Kategorien vergeben.

Bewerben können sich alle bodenlegenden Unternehmen, die sich in besonderer Weise für das Thema Nachhaltigkeit engagieren – unabhängig von ihrer Größe.

Die Gewinner in den verschiedenen Kategorien werden von einer unabhängigen Jury gekürt. Der Wettbewerb ist offen für Anwender aller Verlegewerkstoffhersteller. Die Jury setzt sich aus Fachleuten der Bodenbelagsbranche sowie Vertretern des SN-Verlags und von UZIN zusammen. Ausgezeichnet werden ausschließlich eigene Leistungen und Ideen der Bewerber. Komplett übernommene Konzepte von Kooperationen oder der Industrie bleiben unberücksichtigt. Es muss ein eigenständiges Engagement erkennbar sein.

Boden.Zukunft.Award 2027

Ab sofort können sich interessierte Unternehmen über diese Website für den Boden.Zukunft.Award 2027 bewerben. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr nachhaltiges Engagement sichtbar zu machen und Teil einer zukunftsorientierten Bewegung im bodenlegenden Handwerk zu werden. Es stehen insgesamt drei Kategorien zur Auswahl. Sie können sich dabei mit Ihren nachhaltigen Projekten und Maßnahmen auch in mehreren Rubriken bewerben:

Nachhaltigkeit im Unternehmen

  • Umstellung auf erneuerbare Energien, wie Photovoltaik-Anlagen, Öko-Strom usw.
  • Neu- oder Umbau von Gebäuden nach Nachhaltigkeitsaspekten
  • E-Tankstelle für Kunden und / oder Mitarbeiter
  • Recycling-Konzept im Unternehmen usw.
  • Nachhaltigkeitskriterien für Lieferkette


Nachhaltigkeit auf der Baustelle

  • Maßnahmen zum ressourcen und umweltschonenden Einbau von Bodenbelägen
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Schad- und Risikostoffen auf der Baustelle
  • Verwendung klimafreundlicher Produkte mit einem geringeren CO2-Fußabdruck
  • Maßnahmen in Sachen Rückbaubarkeit und Recyclingfähigkeit der Materialien
  • Besonderes Beratungskonzept


Nachhaltigkeit bei den Mitarbeitern

  • Besondere Maßnahmen zur Arbeitssicherheit oder zum ergonomischen Arbeiten
  • Sport- und Bewegungsangebote / Bewegungsmotivation
  • Teambildende Maßnahmen / Team Challenges
  • Angebote zur gesunden Ernährung
  • Green Mobility
  • Medizinische Vorsorgeuntersuchungen

Bewerben können sich alle Handwerksbetriebe und Großhandelsunternehmen, die sich in besonderer Weise für das Thema Nachhaltigkeit engagieren.

Die Gewinner in den verschiedenen Kategorien werden von einer unabhängigen Jury gekürt.

Der Wettbewerb ist offen für Anwender aller Verlegewerkstoffhersteller. Die Jury setzt sich Zusammen aus Fachleuten von Nachhaltigkeitsorganisatoren und der Bodenbelagsindustrie, sowie Vertretern des SN-Verlags und Uzin.

Ausgezeichnet werden ausschließlich eigene Leistungen und Ideen der Bewerber. Komplett übernommene Konzepte von Kooperationen oder der Industrie bleiben unberücksichtigt. Es muss ein eigenständiges Engagement erkennbar sein.

Preisträger 2026: Vier Auszeichnungen für nachhaltiges Handeln

Diese Auszeichnung macht Nachhaltigkeit im Verlegehandwerk sichtbar – und das schon zum dritten Mal: Auf der Siegerehrung in der Seeberger Genusswelt in Ulm konnten sich am 6. Mai vier Preisträger über den Boden.Zukunft.Award 2026 freuen. Steffen Kallus, Leiter der Business Unit Uzin, und Tim Steinert von der Geschäftsführung des SN-Verlags überreichten den Gewinnern ihre Auszeichnungen. Zu den Laudatoren gehörte Uzin Utz-Finanzvorstand Philipp Utz. Der Jury gehörte Nicole Zagolla von der Objekteursvereinigung Netzwerk Boden an. Die prämierten Betriebe wurden auf der Bühne vorgestellt – moderiert von Silvia Quintus – und ihre Konzepte gaben dem Publikum inspirierende Einblicke in die nachhaltige Praxis im Bodenhandwerk. Im Anschluss bot sich Raum für den persönlichen Austausch zwischen Gästen und Preisträgern – ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des Berufsbildes.

Preisträger 2026

FussbodenTechnik-Berichterstattung zum Boden.Zukunft.Award

Die Gewinner des Boden.Zukunft.Awards werden in ausführlichen Porträts in unserer Fachzeitschrift FussbodenTechnik gewürdigt – eine tolle Werbung für das Thema Nachhaltigkeit und auch für die einzelnen Preisträger. Damit sich Interessierte einen besseren Eindruck machen können, haben wir hier unsere Berichterstattung hinterlegt. Wir wünschen viele Spaß beim Lesen und Blättern – und freuen uns auf Ihre Bewerbung.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Für den Boden.Zukunft.Award können sich Handwerksbetriebe und Großhandelsunternehmen bewerben, die einen besonderen Wert auf nachhaltiges Handeln legen und bereits entsprechende Projekte/Maßnahmen erfolgreich umgesetzt haben. Die Bewerber müssen im deutschsprachigen Raum beheimatet sein – sprich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Interessierte können sich in drei Kategorien für den Preis bewerben. Die 1. Kategorie „Nachhaltigkeit im Unternehmen“ fokussiert vor allem auf praxisnahe Maßnahmen, durch die sich ein Unternehmen ökologisch zukunftsfähig aufstellt – etwa die Nutzung erneuerbarer Energien oder die Bereitstellung von E-Ladestationen für Mitarbeiter und Kundschaft. In der 2. Kategorie „Nachhaltigkeit auf der Baustelle“ steht die umweltfreundliche und nachhaltige Bodenbelagsverlegung im Mittelpunkt. Hier können Bewerber punkten, die beispielsweise besonders klimafreundliche und schadstoffarme Produkte bei ihrer täglichen Arbeit einsetzen. Die 3. Kategorie heißt „Nachhaltigkeit bei den Mitarbeitern“. Hier können Bewerber Maßnahmen anführen, die der Gesunderhaltung ihres Teams dienen – wie etwa Sport- und Bewegungsangebote.
Ja, Interessierte können sich in allen drei Kategorien parallel bewerben. Dazu zählen „Nachhaltigkeit im Unternehmen“, „Nachhaltigkeit auf der Baustelle“ und „Nachhaltigkeit bei den Mitarbeitern“.
Die Gewinner des Boden.Zukunft.Awards bekommen ihren Preis auf einer feierlichen Siegerehrung verliehen und können diese Auszeichnung für ihr eigenes Handwerkermarketing (z. B. Social Media, Unternehmens-Webseite, Regionalmedien) nutzen. Die prämierten Betriebe können sich mit dieser Auszeichnung gegenüber ihren Kunden als Experten für nachhaltiges Agieren im Bodenhandwerk präsentieren. Die Gewinner und ihre nachhaltigen Projekte werden zudem in ausführlichen Porträts in FussbodenTechnik vorgestellt, die sie wiederum für ihren jeweiligen Online-Auftritt nutzen können. Sieger profitieren außerdem vom gegenseitigen Netzwerken mit den anderen Preisträgern und den Vertretern aus der Industrie bei der Preisverleihung.
Das Verfassen einer Bewerbung für den Boden.Zukunft.Award ist kinderleicht. Sie gehen einfach auf die Seite www.bodenzukunftaward.com, entscheiden sich für eine (oder mehrere) der drei Rubriken, in der der Preis verliehen wird, und füllen den kurzen Fragebogen aus. Machen Sie dabei gerne ausführliche Angaben, wodurch sich Ihr nachhaltiges Handeln ganz konkret auszeichnet. Niemand erwartet dabei aber eine Doktorarbeit von Ihnen. Bei weiteren Detailfragen wird die Redaktion von FussbodenTechnik direkt Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
Interessierte können sich bis zum 31. Dezember eines Kalenderjahres für das kommende Jahr bewerben. Die abschließende Jurysitzung, auf der die Gewinner der jeweiligen Kategorien ermittelt werden, findet zu Beginn des Jahres statt. Die Preisträger werden im Anschluss direkt von uns verständigt. Im April oder Mai erfolgt in der Regel die feierliche Siegerehrung, auf der die Gewinner, die Juroren und die Preisträger zusammenkommen.
Die Jury besteht aus Vertretern der Verlegewerkstoffmarke Uzin, der Objekteursgemeinschaft Netzwerk Boden und der FussbodenTechnik-Redaktion. Sie sichten die Bewerbungen und stimmen gemeinsam über die Sieger ab.
Der Boden.Zukunft.Award wird seit 2024 vergeben. In den ersten drei Jahren hat es bislang 12 Preisträger gegeben. Den bisherigen Rekord hält das Unternehmen Fox Boden aus Österreich, das sich zwei Jahre hintereinander einen Boden.Zukunft.Award sichern konnte.

Worauf warten Sie noch?

Bewerben Sie sich direkt für den Boden.Zukunft.Award 2027
Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2026.